Feste und Bräuche im Frühling

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Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi vom Tod, das wichtigste christliche Fest. Viele alte Bräuche haben sich erhalten. So versteckt man an Ostern gerne gekochte und bunt gefärbte Eier. Die Kinder müssen dann die Eier suchen. Rohe Eier werden ausgeblasen, bunt bemalt und als Schmuck aufgehängt. Das Ei symbolisiert das neue Leben, das durch Jesus Christus gekommen ist, der Osterhase ist Sinnbild der Fruchtbarkeit. Der Termin von Ostern ist beweglich - aufgrund des ersten Vollmondes nach dem Frühlingsanfang (21. März).


Grußkarten zu Ostern

Der 1. April ist ein lustiger Tag. An diesem Tag versucht man, Menschen "in den April zu schicken". Das heißt, man gibt Ihnen einen Auftrag, den sie gar nicht durchführen können.

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist die Walpurgisnacht. Dann sollen sich nach altem Volksglauben die Hexen mit dem Teufel auf dem Brocken im Harz versammeln. Heute wird das Hexenfest für Touristen gefeiert.

Der 1. Mai ist in vielen Ländern als Tag der Arbeit ein Feiertag. Aber vor allem ist er ein wichtiges Frühlingsfest. Jetzt sind die Bäume grün und es wird wärmer. Die Menschen gehen in die Natur. In den Dörfern und Städten wird ein Maibaum aufgestellt.

Immer am 2. Sonntag im Mai feiert man den Muttertag. Dann werden viele Mütter von ihren Kindern beschenkt oder die ganze Familie geht zum Essen in ein Restaurant.

Am 11.-15. Mai kann es noch einmal kalt und frostig werden. Man nennt diese Tage die Eisheiligen. Erst nach diesen Tagen sät und setzt man frostempfindliche Pflanzen.

Vierzig Tage nach Ostern kehrte Jesus Christus zu Gott, seinem Vater, zurück. Den Tag seiner Rückkehr zu Gott feiert man an Christi Himmelfahrt. Dies ist immer ein Donnerstag. Da viele Menschen heute mit der Himmelfahrt nichts mehr anfangen können, feiern sie stattdessen den Vatertag.

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