DEUTSCHLAND - Bevölkerung


Quelle

Bevölkerungsgruppen

In der Bundesrepublik Deutschland leben auf der Fläche von 357.050 km2 über 80 Mio. Einwohner. Das Land gehört damit zu den am dichtesten besiedelten Staaten der Welt. Etwa 75 Mio. (91 %) sind deutsche Staatsbürger.

Die 9 % der Bevölkerung mit anderer Staatsangehörigkeit (ca. 7 Mio.) setzen sich aus unterschiedlichen Nationalitäten zusammen. Etwa 2,4 Mio. sind türkische Staatsangehörige, die übrigen knapp 4,3 Mio. sind hauptsächlich EU-Bürger (2,1 Mio.), größtenteils aus Italien (0,5 Mio.), Griechenland (0,3 Mio.), Polen (0,3 Mio.) und Österreich (0,2 Mio.). Der Anteil der europäischen Staatsbürger aus Nicht-EU-Ländern (3,2 Mio.) hat sich durch Migration aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und aus dem ehemaligen Jugoslawien (1,0 Mio) in den 1990er Jahren erhöht.

Angestammte ethnische Minderheiten sind Dänen (je nach Quelle ca. 15. bis 50.000), Friesen (ca. 20.000), Sorben (ca. 60.000) und Sinti und Roma (ca. 70.000).

Städte und Ballungsräume

Die fünf größten Städte sind (Stand Dezember 2005):

  1. Berlin mit 3.392.425 Einwohnern
  2. Hamburg mit 1.738.483 Einwohnern
  3. München mit 1.288.307 Einwohnern
  4. Köln mit 975.907 Einwohnern
  5. Frankfurt am Main mit 651.087 Einwohnern

Für weitere Städte siehe: Liste der Städte in Deutschland, Liste der Großstädte in Deutschland

Die fünf größten Metropolregionen sind (Stand 1. Januar 2005):

  1. Rhein-Ruhr mit 11.785.196 Einwohnern
  2. Rhein-Main mit 5.822.383 Einwohnern
  3. Berlin mit 4.262.480 Einwohnern
  4. Hamburg mit 3.278.635 Einwohnern
  5. Stuttgart mit 2.344.989 Einwohnern

Für weitere Ballungsräume siehe: Liste der Metropolregionen in Deutschland

Sprache

Das heutige deutsche Sprachgebiet nach dem 2. Weltkrieg

Das Gebiet der deutschen Mundarten vor dem 2. Weltkrieg

Die in Deutschland gebräuchliche Sprache ist Deutsch. In den überregionalen Medien und als Schriftsprache wird Hochdeutsch verwendet. Als Sprache des Alltags wird hochdeutsch in vielen Regionen fast ausschließlich gesprochen, während in anderen Regionen daneben eine der vielen deutschen Mundarten verwendet wird.

Neben der deutschen Sprache sind regional auch die Sprachen der Minderheiten als offizielle Sprachen anerkannt, wie Dänisch, Friesisch und Sorbisch. Gleiches gilt für das Niedersächsische (Plattdeutsch).

Die bekanntesten Dialekte (Mundarten) sind unter anderen Alemannisch, Badisch, Bairisch, Fränkisch, Hessisch, Schwäbisch, Niederrheinisch, Kölsch, Thüringisch und Sächsisch, Berlinerisch und Pfälzisch.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich in Deutschland viele Zuwanderer niedergelassen. Untereinander verwenden sie neben dem Deutschen noch häufig ihre Muttersprache, d.h. hauptsächlich Türkisch und Russisch.

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